Probleme mit der Muttermilch

Dieses Thema im Forum "Stillen" wurde erstellt von MamaLinda, 29. August 2011.

  1. MamaLinda

    MamaLinda

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    Hallo Mädels,
    meine Tochter ist immer sehr durstig und ich komme gar nicht nach so viel Muttermilch zu produzieren.
    Darum möchte ich euch mal fragen, was ich machen soll. Kann ich ihr schon den Muttermilchersatz geben
    oder ist das mit 2 Monaten zu früh. Was habt ihr gemacht, als ihr nicht genügend Muttermilch hattet?

    Linda
     
  2. Gast6772

    Gast6772 Guest

    Wenn sie 'nur' Durst hat, dann kannst du ein wenig ungesüßten Fencheltee dazu anbieten.
     
  3. Gast5364

    Gast5364 Guest

    Wie alt ist Deine Tochter denn? Kann es sein, dass sie gerade einen Wachstumsschub durchmacht? Dann wollen die Kinder besonders oft angelegt werden, weil der Bedarf einfach steigt und es etwas dauert bis sich Dein Körper auf den Mehrbedarf eingestellt hat.
    Zu füttern würde ich nicht, wenn Du noch weiter stillen willst. Denn dann wird Deine Milchmenge eher noch weiter zurückgehen. Um die Milchmenge zu steigern, solltest Du sie sehr oft anlegen. Außerdem kannst Du es mal mit Stilltee, Malzbier und alkoholfreiem Weizenbier probieren. Alles Dinge, die die Milchproduktion steigern. Halte noch etwas durch, dann wirst Du sicherlich bald auch wieder genug Milch haben. Es gibt eigentlich kaum Frauen, die wirklich zu wenig Milch produzieren. Viele geben einfach zu früh auf. Gerade diese Wachstumsschübe sind wirklich verdammt anstrengend. Mein Sohn steckt gerade mitten im 12-Wochen-Schub und ist fast nur noch an meiner Brust. Das schlaucht, aber geht auch wieder vorbei ;-)
     
  4. MamaLinda

    MamaLinda

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    6
    Hallo,
    meine Tochter ist 2 Monate alt.
    Den Tipp mit dem Stiltee bzw. Malzbier finde ich gut. Das muss ich unbedingt einmal ausprobieren.
    Auch mit dem Fencheltee für die Kleine ist interessant.
    Ich werde mich mal an euren ratschlägen halten und sehen wie es mit meiner Milchmenge weitergeht.

    Linda
     
  5. cocosdiva

    cocosdiva Glückliche Mami Moderator

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    Und uns bitte auf dem laufenden halten :)
     
  6. Minka

    Minka

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    Hallo Linda
    Eigentlich ist es ja "angeblich" so, das Frau nie zu wenig Muttermilch hat, sondern auf Nachfrage produziert wird. ABER wenn du dennoch das Gefühl hast, nicht hinzu kommen, ist der Fencheltee eine gute Lösung, wenn du immer noch Milch dazu geben willst, such dir eine der marken aus. Alte, Hipp, Bepa, und wie sie nicht alle heißen und nehme bitte die Pre Nahrung. Denke dabei bitte daran, das je mehr Flasche du ihr gibst, desto weniger wird sie an die Brust gehen, denn die Flasche ist viel leichter. Dein Baby kann durch die "Kunstmilch" mehr Blähungen bekommen, da kannst du in die Milchflasche "Lefax" geben, 2 Hübe. Das verhindert übrigens auch das starke schäumen der Milch.

    Liebe Grüße

    Jaana
     
  7. Gast5364

    Gast5364 Guest

    Dass das Trinken an der Flasche einfacher ist, als an der Brust, halte ich für ein Gerücht. Jonathan hat schon recht früh immer mal Mumi aus der Flasche bekommen und fand das immer ätzend. Meine Brust hat er deshalb nie abgelehnt, im Gegenteil! Inzwischen lehnt er die Flasche komplett ab. Außerdem sprudelt es inzwischen einfach so aus meiner Brust raus, bei einer Flasche muss er sich da viel mehr anstrengen. Mit 2 Monaten ist die Gefahr für eine Saugverwirrung auch nur noch sehr gering. Die meisten Stillkinder genießen auch die Nähe ihrer Mutter viel zu sehr, als dass sie die Brust da noch eintauschen wollen ;-)

    Übrigens ist es nicht ungewöhnlich, dass Babys mit 2 Monaten noch sehr oft und lange trinken. Viele Mütter schätzen das mit der Milchmenge auch einfach falsch ein und werden halt auch von ihrem Umfeld verrückt gemacht, weil ein Kind in dem Alter ja angeblich schon einen Rhythmus haben muss. Laß Dich davon nicht irritieren. Ich kenne bisher keine Frau deren Kind mit 2 Monaten (wenn es nach BEdarf gestillt wird) einen Rhythmus hat. ;-) So lange das Kind ausreichend zunimmt und regelmäßig feuchte Windeln hat, dann bekommt es auch genug Muttermilch.
     
  8. Minka

    Minka

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    Jomi das Gefühl ist anders und wenn dein Süßer die Brust lieber mag ist das sehr schön, aber das saugen an der Flasche kostet den Kids weniger Kraft als an der Brust. Klar wenn da bei der geringsten Reizung die Milch einschießt mag das anders sein, aber gerade bei den Müttern, bei denen die Milch nur sehr langsam fließt ist das für die Babys ein einfacheres saugen an der Flasche. Was nicht heißen soll, das das eine besser als das andere. Und das stillen was mit Nähe zu tun hat ist auch logisch, aber sobald du die Falsche mit einsetzt haben sie eben zwei Möglichkeiten. Nicht jedes Kind reagiert gleich und nicht jedes Kind bekommt gleich eine Saugverwirrung, aber es ist nun mal so, das aus dem Sauger die Milch leichter fließt als bei der Brust. Bei dir ist das toll, das der Kleine die Flasche nicht mag, hätt mir sicher auch geholfen, aber es geht eben auch anders herum.

    Was den Rhytmus angeht so muss ich Jomi Recht wirklich Recht geben, ein Baby meldet sich wenn es Hunger hat und eine Milchnahrung kann bereits nach einer Stunde schon vollkommen verdaut sein.
     
  9. Gast5364

    Gast5364 Guest

    Es ist aber eben so, dass das Problem der Saugverwirrung völlig überschätzt wird. Selbst bei Babys, die schon sehr früh die Flasche bekommen, kommt es nur in sehr wenigen Fällen zu Saugverwirrungen. Das sind dann auch eher Babys, die schon am Anfang Probleme mit dem Trinken haben und für die ist das Trinken an der Flasche dann natürlich auch leichter, als an der Brust (gerade in den ersten Tagen/Wochen). Hier geht es ja aber nicht um ein Neugeborenes, sondern um einen 2 Monate alten Säugling und da fließt die Milch bei fast allen Frauen schon sehr gut.
    Ich weiß, dass man in Internetforen oft einen anderen Eindruck bekommt, aber die meisten Frauen, die stillen möchten und die ersten Wochen überstehen, haben eigentlich keine Probleme mehr. Es dauert halt einfach etwas bis sich der Körper an das Stillen gewöhnt hat. Das war bei mir auch nicht anders. Die ersten Wochen waren furchtbar. Schmerzhaft und auslaugend. Aber irgendwann hatte sich einfach alles eingespielt.
     
  10. Minka

    Minka

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    Mmm, ich hab eines der son seltenen Kinder und ich kenne 9 andere die das auch haben. Ok, mein Zwerg musste ab der ersten Minute an Flasche nehmen, weil es mir ja nicht wirklich gut ging. Ich hab dann abgepumpt und verworfen und als ich dann durfte haben wir uns 8 Wochen gequält, satt geworden ist Jelle nie und es war immer nur ein einziger Quälkram. Aber vielleicht ist das eben dann nur bei mir so. Und ich zieh meine Infos nie aus dem Netz, sondern durch Gespräche mit anderen, ich ziehe das dem blosen Lesen im Internet dann doch vor. Aber nun denn Meinungen sind ja bekanntlich verschieden.
     

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