Ab welchem Monat dürfen Babys was essen? Nach Dagmar von Cramm

Dieses Thema im Forum "Beikost" wurde erstellt von Gast9625, 2. Februar 2011.

  1. Gast9625

    Gast9625 Guest

    Eigentlich wollte ich dies schon vor ein paar Tagen auflisten, ab welchen Monat Babys was essen dürfen, aber leider kam ich nicht dazu. Die Anregungen habe ich aus dem Buch von Dagmar von Cramm über Baby und Kleinkindernährung.

    So,

    1. bis 4. Monat:

    Säuglingsnahrung
    ungesüßte dünne Tees
    abgekochtes Wasser


    5. und 6. Monat:

    Folgemilch
    Möhre, Kürbis, Pastinake, Steckrübe, Knollensellerie, Kohlrabi, Gurke
    mageres Fleisch (Schwein, Geflügel, Lamm, Rind)
    Butter und Rapsöl
    Kartoffel
    Apfel, Banane, Birne, Melone
    Orangen., Birnen und Apfelsaft
    Vollkornflocken
    Maisgrieß
    Kuhmilch für den Milchbrei

    7. und 8. Monat:

    Couscousgrieß
    Blumenkohl
    Fenchel
    Staudensellerie
    Mango
    Spargel
    Spinat, Mangold
    Zucchini
    Brokkoli
    Spitzkohl

    9. und 10. Monat:

    Beeren
    Kiwi
    Aprikose
    Erbsen
    Mais
    Tomate
    Chinakohl
    Kräuter
    Brot
    Graupen
    Ei
    Nudeln
    pasteurisierter milder Käse
    Fisch


    11. und 12. Monat

    Ab dem 11. Monat kann man ruhig den Babys was von seinem eigenen Teller geben. Neue Studien haben ergeben, dass sie wahrscheinlich das Allergierisiko senken lässt, wenn Babys an "normales erwachsenen" Essen gewöhnt werden. Nur Honig sollte man vor dem 1. Lebensjahr nicht zum essen geben.


    Ich muß jetzt für mich gestehen, dass ich mich nicht so genau an ihren "Fahrplan" gehalten habe und das Ben schon etwas länger immer mal wieder kleine Portionen von unseren Tellern isst.
    Das beste an dem Buch sind eh die Rezepte, die so aufgebaut sind, dass man ganz leicht essen fürs Baby und auch für sich in einem Schritt kochen kann. Bis jetzt hat auch alles geschmeckt;)
     
  2. Gast9847

    Gast9847 Guest

    ich muss auch gestehen, dass ihc mich nach gar keinen Plan fürs Essen gehalten habe. Ich habe es nach dem Bauchgefühl entschieden und geschaut ob mein Kind es auch verträgt.
     
  3. bjoessi

    bjoessi

    Beiträge:
    34
    ich hab mich da auch nicht an solche bücher gehalten...es gibt soo viele bücher über baby ernährung und jeder sagt was anderes.

    mich stört allein schon,dass da immer steht ab 5./6. monat folgemilch und kuhmilch.

    nene, ich hab das nach gefühl gemacht und werd das auch wieder so tun. man sieht doch, obs seinem kind bekommt,oder nicht.
     
  4. Gast5858

    Gast5858 Guest

    Hab auch nie so ein Buch gehabt. Hab mich in meinem Leben aber ständig mit Essen auseinander gesetzt und weiß, worauf es ankommt.

    Sowas soll wohl auch nur eine Richtung angeben für Eltern, die sich überhaupt nicht auskennen.
     
  5. Julia2706

    Julia2706 kreatives Hibbelkücken

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    1.842
    Diese Empfehlungen sind wahrscheinlich gleichzusetzen mit den Empfehlungen, was man als Schwangere essen darf/soll und was man vermeiden sollte. Aber was die schwanger bzw. später stillende Mutti zu sich nimmt, bekommt das Baby doch auch, oder? Zwar nicht so direkt, wie wenn man es ihm in den Mund steckt, aber wenn man in der Schwangerschaft oder Stillzeit z. B. Kuhmilch zu sich nimmt, bekommt das Baby davon doch bestimmt auch was ab, oder irre ich mich?

    Meine Freundin hat auch ein Buch von der Autorin und ist von den Rezepten ebenfalls begeistert - alles relativ einfach und bisher hat es auch geschmeckt, was sie daraus gekocht hat.
     
  6. Gast5858

    Gast5858 Guest

    Nein, dass mit der Kuhmilch hat einen anderen Hintergrund.

    Kuhmilch ist Auslöser für die Neurodermitis. Wenn die Kinder also Neurodermitis vererbt bekommen haben, bricht es aus, sobald sie Milchprodukte bekommen. Jeder der nicht gefährdet ist, kann sein Kind auch früh Milch geben.
     
  7. Julia2706

    Julia2706 kreatives Hibbelkücken

    Beiträge:
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    @Selket
    Das war ja nur ein Beispiel. Aber ist es nicht grundsätzlich so, dass von dem, was die Mutti zu sich nimmt, auch das Baby was abbekommt - ob nun im Mutterleib oder durch die Muttermilch? Oder steh ich mal wieder auf dem Schlauch?
     
  8. cocosdiva

    cocosdiva Glückliche Mami Moderator

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    Das Thema mit dem Honig kam gestern in fb bei einer Freundin auf (sasa).
    Ihr wird geraten, da ihre Maus den nucki ablehnt, diesen in Zucker oder Honig zu tauchen (die kleine ist fast 5 Monate).

    Honig aber bitte nicht zu früh geben!

    Die richtige Ernährung von Säuglingen und Babys ist ja trotz vieler neuer Erkenntnisse und modernsten Möglichkeiten und aufgeklärter Umwelt für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Man könnte auch sagen, dass gewisse Generationsunterschiede bestehen und gewisse Generationen meinen: Das war schon immer so! Das haben wir immer so gemacht! Meinem Kind hat es auch nicht geschadet.

    Diese netten Totschlagargumente sind kaum ausgesprochen die sofortige einseitige Erlaubnis, dem Kind mal eben ein Stück Zucker oder ein paar Erdnüsse in den Mund zu stecken (meist, wenn Mama nicht hinschaut) oder den Nuckel mal eben in den Honig zu tauchen. Schließlich bleibt er dann auch im Mund, meint die liebe Omi und meint es gleichzeitig auch nur gut. Aber gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.

    Denn es ist einfach gefährlich! Der Darm eines Säuglings ist vor allem im ersten Lebenshalbjahr noch nicht reif genug für Ernährungsexperimente. Und zur Sicherheit sollte bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres auf Honig zum Süßen von Tees oder Breien, zum Bestreichen von Nuckeln oder Brustwarzen oder ähnlichem verzichtet werden.

    Im Honig können sich Bakterien befinden, die für ein Baby tödlich sein können. Es handelt sich um Clostridium botulinum und seinen Sporen. Diese siedeln sich im Darm an, vermehren sich explosionsartig und bilden Gifte, die sich dann über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilen. Es kommt zu schleichenden Lähmungen, die bis zum Tode führen können. Dies nennt man Säuglingsbotulismus. Symptome können sein: Verstopfung, Schluckbeschwerden, Atemprobleme und Bewegungsarmut.

    Zum Glück kommt dies sehr selten vor, auch weil viele Menschen immer aufgeklärter sind in Sachen Babyernährung. Auch wenn es schön ist, ein Baby zu verwöhnen, muss man das Risiko durch falsch verstandene Babyliebe einfach nicht eingehen. Letzten Endes ist die Ernährung des Babys Sache der Mutter und die ist in der Regel heut zu Tage gut aufgeklärt über richtige Babyernährung und eben Honig im ersten Lebensjahr.

    (Quelle: http://baby.edelight.de/b/warum-ein-baby-keinen-honig-essen-sollte/)
     
  9. Gast8677

    Gast8677

    Beiträge:
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    Ähm wiebitte ?????? OO

    In Honnig oder Zucker ????

    Dh man will das kind wort wörtlich verarschen !!
    Man gewöhnt es an süße Dinge und fördert somit durch das Nuckeln gleich mal dick Karies und eine Vorliebe für Süßes !!!

    Sowas begreif ich nicht !!!
    Wenn das Kind keinen Schnuller will, dann will es ihn eben nicht !!

    Wow sowas kann ich ja mal nicht brauchen !!

    Zucker gehört nicht an Flaschen oder Schnuller !!!!
    Damit schadet ihr euren Kindern nur !!!
     
  10. Melanie82

    Melanie82

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    385
    Blos keinen Honig das ist gefährlich dsagt einem jeder Kinderarzt. Alternative wenn es den sein muss kann man sab Tropfen auf den Schnuller tun. Aber wenn es keinen Schnuller mag muss man das auch nicht. Emilio wahr auch keine Schnullerbacke der hat ihn immer ausgespuckt.
    Dann hat er auch keinen mehr bekommen und vermisst hat er ihn auch nicht. Finde es eh schade das in den KH s den Babys immer gleich ein Schnuller reingeschoben wird. Das Faüstchen erfüllt den Zweck genausso.
     

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